Ihre Schreinerei Mayer stellt sich vor

Ein Lehrer machte gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus seinem Hobby einen Beruf. Ohne Lehre und Ausbildung im Handwerk baute Karl Mayer sen. um das Jahr 1870 seine Schreinerei auf. An der Haderstrasse in Kipfenberg führte er die Schreinerei und Glaserei seinerzeit noch als Einmannbetrieb.

Um das Jahr 1903 übernahm sein Sohn,
Karl Mayer II., die Werkstätte, legte die Meisterprüfung bei der Handwerkskammer
Ansbach ab und führte schließlich den Betrieb,
der nun auch Gesellen beschäftigte und
Lehrlinge ausbildete, weiter.

1933 ging der Betrieb an Karl Mayer III., den Großvater des heutigen Betriebinhabers, über. Neben den Schreiner- und Glaserarbeiten
begann Karl Mayer auch Möbel zu maserieren
und Bauernschränke zu bemalen.

Die Werkstatt an der Haderstraße um 1910

Die Werkstatt an der Haderstraße um 1910


Vom Jahr 1962 an führte Karl Mayers Sohn Albert das Geschäft und baute es kontinuierlich zu einem mittelständischen Handwerksbetrieb aus. Nachdem nach über 115 Jahren die Betriebsräume am alten Standort zu klein geworden waren, konnte 1985 ein neues Betriebsgebäude an der Kindinger Straße in Kipfenberg bezogen werden. Der Betrieb wurde nach und nach mit neuen, modernen Maschinen aufgerüstet.

Heute führt Thorsten Mayer, der 1995 den Betrieb von seinem Vater Albert übernahm, in der fünften Generation mit seiner Ehefrau Kerstin, die das Büro leitet, das Unternehmen. Derzeit beschäftigt dieser traditionsreiche Handwerksbetrieb drei Gesellen und bildet einen Lehrling aus. Thorsten Mayer hat in den vergangenen zehn Jahren die Schreinerei zu einem modernen Unternehmen mit CNC gesteuerten Maschinen auf einer Betriebsfläche von rund 1.300 Quadratmetern weiter entwickelt. Seit der Firmengründung vor 145 Jahren wurden von der Schreinerei Mayer über 100 Lehrlinge ausgebildet.

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